Die harten facts für Faule:

  • Woodstock und Kai!
  • beides männchen!
  • einer Hund und einer dessen Herrchen!
  • der eine im August 2013, der andere im August 1989 geboren: Sommerkinder!
  • Homebase derzeit in Bochum, aber eigentlich im schönen Bad Salzuflen!
  • der eine gerne am Laufen, der andere gerne am Fahrradfahren!
  • Hobby-verrückt-spiel-Rennmaus, der denkt er wäre viel kleiner und Sozialwissenschaftler, der gerne viel denkt

 


Für die Lesewillgen:

Es war einmal, vor noch nicht all zu langer Zeit, da plumpst der kleine Kai in die Welt hinaus. So oder so ähnlich wird es wohl geschehen sein, wenn man den Geschichten glauben schenkt.

2015 habe ich mir einen meiner großen Kindheitsträume erfüllt, indem ich mir Woody – Woodstock – geholt habe. Als Scheidungshund hatte er es nicht einfach, was ihm deutlich anzusehen war. Er war abgemagert: Man konnte jede einzelne Rippe sehen und mit 25 Kilo bei einer Schulterhöhe von 60cm, war das definitiv zu wenig. Doch irgendwoher kannte ich das… Achja: von mir selbst! Ich bin selbst immer schon ein schlanker Kerl gewesen und auch bei mir konnte man früher jede Rippe einzeln zählen. Mit der Zeit, Futterumstellung und neuen Fütterzeiten hat Woody sich aber ziemlich gut gemacht und sich derweil bei etwa 30 Kg eingependelt. Man sieht ihm richtig an, dass er mit nun 4 Jahren sehr Frisch und voller Kraft ist. Bei mir hat sich das übrigens auch mehr oder weniger eingependelt 😉

Woody war schon immer ein hyperaktiver Hund und Psychiater würden ihm wahrscheinlich Ritalin verschreiben wollen. Natürlich hat das mit der Zeit etwas abgenommen, doch ist er dennoch für sein Erwachsenenalter alles andere als ein normaler, vierjähriger Hund. So wirklich, richtig, total ruhig ist er eigentlich nur, wenn er 30 Kilometer gerannt, sowie vollgefuttert ist und von seinem Herrchen gekrault wird. Das soll nicht heißen, dass er sonst nicht ausgelastet ist, er ist einfach in jeder Situation etwas aktiver als andere Hunde. Bei manchen Spaziergängen denke ich, dass er nicht nur die Gerüche der anderen Hunde und Tiere sucht, sondern an jeder Blume kurz stehenbleibt um den Geruch zu erraten.

Neben dem Gewicht haben wir jedoch noch andere Gemeinsamkeiten. So sind wir beide eher wärmere Typen, schlafen selbst im Winter natürlich ohne Decke und schon gar nicht mit langen Hosen! Woody ist beim Kuscheln und Schmußen nach spätestens 30 Minuten so warm, dass er sich, alle-Viere-von-sich-gestreckt, auf die kalten Fließen legen muss. Auch bei Stress reagieren wir ziemlich ähnlich: Wir kriegen beide keinen Bissen runter und schwitzen dann auch ziemlich fix.


Nach der kleinen Beschreibung von Woody und unseren Gemeinsamkeiten, kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht Schicksal war, diesen tollen und treuen Hund als Weggefährten gefunden zu haben.

Während meiner Entwicklung zum Status quo sind ebenfalls einige Jahre vergangen und wenn ich diese genauso schildern würde, wie die von Woody und unseren Gemeinsamkeiten, hätten wahrscheinlich nicht einmal die Fleißigsten Lesebienen Spaß daran. Ich werde es also grob halten und einfach nur einen kleinen Einblick in meine Gedanken und deren Entstehung geben:

Als Kind und Jugendlicher haben sich bei mir einige Träume so stark eingebrannt, dass ich diese teilweise wahrhaftig vor Augen haben kann. Diese genau benennen möchte ich nun nicht, da das Aussprechen die Unwirklichkeit umso reeller machen würde. Aber einen erfüllten Traum kann ich verraten: Einen Hund haben. Schon immer wollte ich einen Hund und kann mich noch daran erinnern, dass uns zu Kindheitstagen ein Hund von der nahe gelegenen Imbissbude zugelaufen kam und es sehr sgechmerzte ihn zurückbrinn zu müssen. Diesen Traum habe ich mir somit schon erfüllt und bereue es zu keiner Sekunde meines Lebens!

Zwei Wünsche, die sich durch dieses Projekt verwirklichen sollen, haben sich zum Teil erst in den letzten Jahren herauskristallisiert. Das Reisen stand schon früh bei mir auf der To-Do-Liste. Das Schreiben kam auch vor einigen Jahren schon hinzu, habe beides jedoch eher weniger als mehr verfolgt. Was mich gehemmt hat? Das spreche ich zum Teil in meinem Buch an, muss jedoch ein wenig zwischen den Zeilen gelesen werden. Ich bin also mit meinen nun 28 Jahren (Feb 2018) soweit, dass ich bereits einige Sachen durchlebt und ausprobiert habe, die mich mehr und mehr in die Richtung des Schreibens und gleichzeitigen Reisen getrieben haben.


Ich hoffe sehr, dass dieser Text dir einen kleinen Einblick in das Leben von Woodstock und mir gegeben hat. Gerne kannst du mir natürlich weitere Fragen per Mail schicken, die ich dann versuchen werde zu beantworten. Hierbei werde ich allerdings sehr private Details natürlich für mich behalten 😉

 


 

Ein Gedanke zu „Über uns

  1. Hallo,
    nachdem Du den Johannes und seine Liebe zur Natur kennengelernt hast, würde ich mich freuen, wenn Du auch mal mit der Samira Kassel Kontakt aufnehmen würdest, wenn Du sie nicht bereits medial kennst. Die Samira betreibt einen eigenen Blog und ist auch über Facebook erreichbar. Sie schreibt, fotografiert, reist gerne und hat ebenfalls einen Hund der Sie begleitet. Sie macht gerade einen 1-jährigen Europatrip und befindet sich aktuell auf Sizilien und kommt jetzt wieder langsam nach Nordeuropa Nachdem ich Deinen Blog kennengelernt habe und ich die Samira medial ebenfalls gut kenne, könnte ich mir vorstellen, dass sich zwischen Euch eine angeregte, interessante Kommunikation entwickelt.
    LG und weiterhin eine gute Fahrt, Reinhard

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