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März 2019 – das nächste Abenteuer

Woodys liebster Platz!

Ein gewöhnlicher Abend irgendwann im Januar 2019. Woody liegt – wie fast jeden Abend – auf „seinem“ Sessel, während ich es mir auf der Couch bequem gemacht habe. Wohin willst du eigentlich im März, Woody? – Lächelnd erwidert mein flauschiger Begleiter die Frage. Ich deute es so, dass es ihm egal ist, solange er an meiner Seite sein kann. Andersrum gilt das natürlich auch! Ich frage mich, ob ich unsere bisherigen Reisen auch ohne Ihn unternommen hätte – oder ob diese genauso schön und spannend geworden wären. Einige Dinge wären sicherlich einfacher gewesen, wie das Zug fahren von Bochum nach Flensburg und zurück. Ich hätte dann sicher nicht 15 Minuten lang die Rolltreppe blockiert, als ich mich samt Fahrrad und festhängenden Woody lang gelegt hatte. Aber gab es doch unzählige Momente, in denen ich auf keinen Fall auf meine Fellnase verzichtet hätte. Immerhin ist er nun seit über drei Jahren mein ständiger Begleiter und es würde mir im Traum nicht einfallen, ohne Ihn zu reisen. März 2019 – das nächste Abenteuer weiterlesen

Etappe 5: Aarhus – Die Stadt des Lächelns

Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Die Sonne und Ich – beide am Strahlen

Direkt nachdem wir den Hafen passiert hatten, ging es auf direktem Wege in Richtung Aarhus. Ich wollte die bisher „verlorene“ Zeit etwas aufholen, indem wir die Küste ein wenig außen vor lassen und querfeldein durch die Landschaft Ost-Jütlands düsen. Nachdem es die ersten 10 Kilometer steil bergauf ging, war ich froh, dass es anschließend scheinbar nur noch flaches Terrain zu überwinden galt. Während ich dem hechelnden und schnaufenden Woody ein wenig Pause im Anhänger gönnen wollte, radelte ich weiter der Sonne davon. Immerhin wurde es nun merkbar wärmer, sodass ich Woody nun erstmal im rollenden Hundehäuschen lassen wollte. Die Sonnenstrahlen auf dem Rücken, der blaue Himmel vor mir liegend und mit der Gewissheit, dass es Woody bald besser gehen wird, sprudelte ich vor Euphorie! Die letzte Woche hatte scheinbar meinen gesamten Vitamin-D Vorrat aufgebraucht, welcher nun wieder aufgefüllt werden sollte. Es war traumhaft! Etappe 5: Aarhus – Die Stadt des Lächelns weiterlesen

Etappe 4: Zwischenstopp in Vejle

Hey Kai! Eine schöne und sichere Fahrt wünschen wir euch!

auf zum nächsten Shelter!

Ich drehe mich um und erkenne Line und Johannes in der Einfahrt eines Hauses, wie sie Woody und mir zurufen und winken. Sie müssen wohl einige Zeit dort gewartet und gehofft haben, dass wir hier lang kommen. Immerhin war es mittlerweile 12 Uhr durch und vom Shelter bis zu ihrem Häuschen waren es gut und gerne schon 7 Kilometer gewesen. Darüber hab ich mich aber sehr gefreut. Tolle, einfach gestrickte Menschen, die ähnliche Gedanken über Geld und Glück haben, wie ich. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder! Ich hoffe es zumindest, denke ich während der nächsten Minuten und lasse den vergangenen Abend nochmal Revue passieren. Etappe 4: Zwischenstopp in Vejle weiterlesen

Etappe 3: Vorwärts durch Stillstand

Erstmal alles erkunden!

der Artikel über uns!

Woody voran, ging ich über die Wiese und entdeckte ein kleines Häuschen mit Feuerholz. Perfekt für später! Heute mache ich die Flasche Wein auf und ein Feuer zum wärmen!, denke ich mir. Ich schnappte mir etwas Holz, gab Woody einen Stock, der zum Justieren des Feuerholz gut geeignet schien und ging zurück zum Shelter. Die Feuerstelle, Bänke und die Wiese badeten im Sonnenlicht und auch Woody & ich wollten teil dieses Pools aus Sonne, Gras und Erde sein. Also setzten wir uns ein wenig auf die Bank und genossen den Augenblick. Auf mein Handy geschaut, entdeckte ich eine Nachricht bei Facebook. Nichts ungewöhnliches natürlich, da mich seit dem Antreten der Reise und insbesondere seitdem es Woody nicht gut geht sehr viele Nachrichten erreicht hatten, die uns häufig Tips gaben oder privat alles gute wünschten. Diese Nachricht war allerdings etwas anders. Jürgen, ein Reporter von derwesten.de, fragte mich, Etappe 3: Vorwärts durch Stillstand weiterlesen

Ein Brief von Woodstock

Dies ist eine Hommage an Woodstock, aber auch an generell alle Haustiere dieser Welt, die uns stetig begleiten und nur ein Bruchteil der menschlichen Lebenszeit an unserer Seite erleben dürfen. Wie gerne hätten wir es, dass unser Hund, unsere Katze, unser Begleiter und Lebensmiterfüller uns länger erhalten bleibt, als die so häufig nur 10 bis 15 Jahre. Für Woodstock, der vor kurzem sein fünftes Lebensjahr erreicht hat, ist bereits ein großer Teil, wahrscheinlich mehr als ein Drittel, seiner Zeit vorbeigeschritten.Im Juni 2015 haben meine damalige Freundin und ich entschlossen, uns einen Hund zu zulegen, der eher zu uns, als wir zu ihm kamen. Seit Juli 2017 leben Woody und ich alleine – nicht wirklich alleine, da wir in einer 2-er WG wohnen – und ich genieße jeden einzelnen Augenblick mit ihm. Einst hatte ich am Kühlschrank einen wunderschönen und sehr berührenden Text ausgedruckt hängen, der mir seitdem immer in Erinnerung geblieben ist. Ein Brief von Woodstock weiterlesen