… nach dem Glück habe ich beschlossen in einem Buch, welches ich seit Juli 2017 schreibe, zu meistern.

Dieses Buch ist ein philosophischer, etwas spiritueller und gesellschaftskritischer Weg seine derzeitigen Wünsche, Gegebenheiten und den eigenen Zustand des Gestern, Heute und Morgen zu hinterfragen und von außen betrachtet zu reflektieren. Es handelt also unter Anderem von den Schlüsselfragen ‚Was soll ich mit meinem Leben machen?‘ und ‚Wie finde ich meinen eigenen und wahren Willen?‘. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es immer wichtiger erscheint, das zu tun „was man kann“, anstatt „was man will“, ohne sich dessen bewusst zu sein, ob man sich beide Fragen gleichermaßen gestellt hat. Während wir häufig nicht dazu fähig sind unsere eventuell aufkommenden Möglichkeiten erahnen oder sehen zu können, weil wir es vergessen, oder nie richtig erlernt haben, scheint es oft so, als würden wir unseren Lebensweg einfach nur dem gesellschaftlichen Treiben anpassen.

Zu sich ehrlich sein – die Selbstreflexion zulassen – ist manchmal hart, jedoch der einzige Weg, Wahrhaftig nach seinen Bedürfnissen und Wünschen zu Leben.

Dieses Buch ist jedoch kein herkömmliches ‚Finde deinen eigenen Weg‘-Buch, welche man zuhauf in Bibliotheken und Bücherläden finden kann, da es sich sowohl mit spirituellen und emotionalen Fragen, wie der Entstehung der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukunft, als auch mit einer philosohischen, metaphorischen und hinterfragenden Rangehensweise unserer Bedürfnisse beschäftigt. Auf der einen Seite ist es also eine Art Reise unserer Träume- und Wünscheentstehungen, auf der anderen, ein Reflektionsbuch, um sich selbst besser kennen zu lernen.

Jeder Leser wird sich in diesem Buch wieder erkennen und einige wertvolle Schlüsse daraus ziehen können – Darauf gebe ich mein Wort!

Auch wenn ich bereits selbst einige Seiten und Kapitel des Buches durchlebt, nachvollzogen und reflektiert habe, weiß ich noch immer nicht genau wo dieses wahrhaftig enden soll. Es ist also für mich nicht nur der lesende, sondern auch entstehende Prozess des Buches, der ein Ziel oder einen Weg weisen kann, welcher dem Leser später ebenfalls eine Stütze sein wird.

Das Vorwort und die ersten Seiten der Einführung können beim Lesen allerdings schon kleine Gedankenspiele und Vorstellungen bezüglich dessen entstehen lassen, was hinter diesem Vorhang voller gesellschaftskritischer, spiritueller, mythologischer und philosophischer Wörter, Gedichte, Reime und stilistischer Mittel hervorblicken könnte.

Ich wünsche somit viel Spaß bei den ersten Seiten des Buchens, welches derzeit noch keinen genauen Titel hat. Bedenkt, dass es sein kann, dass dieses eventuell noch nicht die endgültigen Version ist und sich hier und da, im Verlaufe der Zeit, kleine Änderungen einschleichen können.

 


 

Vorwort


Dieses Buch soll für all diejenigen ein Helfer sein, die sich im Alltag verloren fühlen, einen höheren Sinn des Lebens erfahren und/oder die eigenen Willen, Bedürfnisse, Gefühle und Ängste erforschen möchten. Dazu gehört vor Allem eine Bereitschaft, sich diesen genannten Emotionen zu stellen, welche unser Leben manchmal einschränken, jedoch auch bereichern und uns vor Gefahren bewahren können. Das Erkennen der guten und aussortieren der schlechten und oftmals manipulierenden Lebensumstände gilt es zu erlernen und anzuwenden. Erst wenn wir wissen, was uns genau zu dem macht, wie wir bisher waren und gelebt haben, können wir uns die Frage stellen, ob wir so weitermachen wollen, oder uns ändern und den meist in uns schlummernden Sehnsüchten hingeben möchten.

 

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl einfach mal loslassen zu wollen, alltägliche Dinge zu variieren und sich dorthin treiben zu lassen, wo es einen hinführt. Doch wie schafft man es, den elterlichen Sicherheitsgedanken zu entfliehen, die einen durch den Kopf schießen, wenn man mal etwas über die Stränge schlagen will und es dann aus Angst vor den Folgen doch sein lässt. Wie schaffen es beispielsweise diese ganzen Weltenbummler nur mit einigen Klamotten und ihrer Überzeugung auf den nächsten Parkplatz zu gehen und los zu trampen? Denken die etwa nicht an Ihre Zukunft? Was ist mit Ihrer Rente, wenn sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen? Was ist mit Rücklagen, Sparfonds, Lebensversicherungen, die irgendwie finanziert werden müssen?
„Wenn du mal alt bist, gibt es keine Rente mehr…“
Wer hat diesen Satz nicht auch schon einmal gehört.
So etwas schürt den Unsicherheitsgedanken doch umso mehr, müsste man meinen. Wie kann es dann kommen, dass es Menschen gibt, die einfach das tun, worauf sie Lust haben? Nur so viel Arbeiten, wie sie gerade zum Leben brauchen und nicht an spätere, vielleicht schicksalhafte Zeiten zu denken scheinen? Wer kann denn schon mit Gewissheit sagen, dass es ihm in den folgenden Jahren nicht minder schlechter geht, als zum Status Quo? Diese Unsicherheiten, die jeden Tag aufs Neue entstehen und immer wieder durch unsere anerzogene Versicherungsgesellschaft bekämpft werden müssen, fressen diese einen nicht immer mehr auf? Immerhin sind die Zahlen der psychischen Erkrankungen, Depressionen, Manien und vor allem Angststörungen in den letzten Jahren enorm angestiegen. Sind es gesellschaftlichen Zusammenhänge, die an einem Nagen, wenn man etwas nicht so schafft wie man es eigentlich wollte oder sollte, wenn man einen Traum aufgeben muss, weil es sich nicht mit einem strukturierten und vernünftigen Lebensplan vereinbaren lässt, oder die eigenen Ansprüchen an Sicherheit zu vernachlässigen droht? Kann ein Grund für Weltenbummlerei, das zu tun, was man möchte, dem Loslassen von dem Trott sein, dass man diesen Unsicherheitsgedanken verdrängen und sich etwas emotionales leistet, auf welches man später stolz sein kann gemacht zu haben? Können wir so diesem emotionalem Druck, immer zu funktionieren, entkommen, indem wir alles stehen und liegen lassen und einfach dahin gehen, wohin und das tun, was wir wollen? Und ist dieses geleistete Gefühl dann etwa mehr Wert als eine sichere Altersvorsorge?
Möchte man eher in einer unsicheren Welt Leben, die von Versicherungsmaklern regiert und dem Staat subventioniert wird, oder möchte man vielleicht ein wenig in die spirituelle und emotionale Findung gehen und sich selbst entdecken, wie es immer so schön heißt? Hier wäre man jedoch dem Risiko ausgesetzt von der Leistungsgesellschaft verschlungen zu werden, da man die vorbeizurennen drohende Zeit niemals wieder zurückgängig drehen kann.
Doch was ist dieses „das tun, was man will“ oder „dahin zu gehen, wohin man will“ eigentlich genau? Dieses würde ja voraussetzen, dass wir in mancherlei Hinsicht viel eigenständiger und selbstbestimmter handeln können, als unsere bisherige Lebensart gewesen ist. Folgt hieraus also, dass wir uns vielleicht unseren Anteil an der Gesellschaft wesentlich mehr aussuchen können, um im Alter glücklich und abgesichert zu sein, als wir es bisher dachten?
Immerhin ist unsere Welt durch die Globalisation all unserer Industriezweige und der Politik nicht nur zu einer großen Gemeinschaft der Informations- und Aukionsverflechtungen geworden, sondern eben auch zu einer solchen, welche einige Missstände aber auch Möglichkeiten innerhalb unserer Kulturen, Institutionen, sozialen Verflechtungen und freiheitlichen Vorstellungen hervorzurufen scheint. Man könnte somit annehmen, dass an dem Sprichwort
„Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied“,
vielleicht ein Fünkchen mehr Wahrheit zu sein scheint, als wir dieser einfachen Redewendung bisher beigemessen haben. Können wir uns dieses Glück, welches mit einem freiheitlichen Gefühl einhergehen muss, somit wirklich selbst herstellen? Immerhin müssen wir uns frei fühlen, da wir uns nicht glückselig schätzen könnten, wenn solch ein Durst nach unserer unabhängig voneinander vorgestellten Freiheit nicht gestillt wäre. Wobei hierfür die Frage aufkommen mag, wie wir diese Freiheit messen und erlangen können.
Und wenn dies alles zu- und eintrifft, wie lernt man diese Glückseligkeit zu schmieden? Welches (Hand-)Werkzeug braucht es um ein Stück Glück aus einem Stück Leben zu meistern? Durch welches Feuer wird die Schmiede entfacht, die den Glucksguß erhitzen soll? Und vor allem stellt sich die Frage: Was ist eigentlich dieses Glück?
Diese Fragen über den Sinn, das Leben, die Freiheit und Glückseligkeit, die sich wahrscheinlich jeder bewusst oder unbewusst schon einmal gestellt hat, beschäftigen uns ein Leben lang.


Während des Schreibens diente mir dieses Buch als eine Art Entdeckungsreise in mich selbst, um den vorab gestellten Fragen auf den Grund gehen zu können und soll Ihnen nun ebenfalls bei ihrer Reise zu einem freieren und losgelösteren Leben helfen. Wo diese hinführt, wann sie startet und wie sie verläuft, diese Fragen werden Sie mit diesem Buch ergründen und den Antworten vielleicht ein kleines Stückchen näherkommen können. Auf viele finden wir wahrscheinlich nie eine Antwort, auf manche mit etwas Hilfe und auf wenige spezielle vielleicht in diesem Buch.

 

Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
Wie Sturmwind geflogen;
Voll Jubel ertönt’s vom Mast und vom Kiele:
„Wir nahen dem Ziele!“
Der Fhärmann am Steuer spricht traurig und leise:
„Wir segeln im Kreise.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 


 

Einführung – „Was will ich eigentlich?“


Schon oft kam es mir in den Sinn diesen in-allem-übertriebenen, gesellschaftlichen Druck aufs Korn zu nehmen und über den wahren Sinn des Lebens zu schreiben. Die meisten Menschen beschäftigen sich ein Leben lang mit der Frage „was will ich wirklich?“ und, wenn das Leben schon weiter fortgeschritten ist ebenfalls mit „wollte ich Das alles wirklich?“.
Die Frage „was will ich eigentlich?“ hat uns also sicher alle schon einmal beschäftigt. Ob in der Schule bei Wahlfächern ‚Latein oder Französisch‘, ‚Informatik oder Biologie‘, ‚Sozialwissenschaft oder Hauswirtschaftslehre‘, vor dem Studium, der Ausbildung oder in späteren Lebensabschnitten, die einen gewissen Break-Point Charakter haben. Schon früh werden wir auf eine Probe gestellt. Unser gesamtes Leben beeinflusst sich zu kleinen Teilen alleine dadurch, ob man in der Schule lieber Religion oder Philosophie wählt. Doch woher sollen wir wissen, was das Richtige für uns ist und was wir genau jetzt oder in der Zukunft wollen? Manche nennen es Schicksal, wenn man durch eine Entscheidung oder ein Vorkommnis auf einen bestimmten Lebensweg gerät. Wiederum andere nennen es Glück oder Pech. Oft wird es einem jedoch erst bewusst in was für einer vernebelten, aber auch rationalen Entscheidungsgesellschaft wir leben, dass man die für das Leben richtige Entscheidung nie in dem Moment der selbigen Treffen kann, sondern zumeist immer erst danach drüber grübeln kann, ob es denn das Richtige gewesen ist, oder nicht. Verstehen Sie mich nicht falsch, das wird auch im weiteren Verlauf so bleiben, denn wie können wir uns anmaßen immer zu wissen, was die richtige und beste Entscheidung ist, wenn wir ja immer nur eine treffen können?

Wenn wir uns zwischen dem Fahrrad oder dem Bus für den Arbeitsweg entscheiden müssen, so können wir zwar einiges in Erfahrung bringen wie, die statistische Gefahr eines Unfalls als Radfahrer, gegenübergestellt mit der Entscheidung in einem eventuell überfüllten Bus zu stehen und unangenehmen Körpergerüchen ausgesetzt zu werden. Wir können uns auch nach dem Wetter erkundigen und abwägen ob es das Risiko wert ist, in einen Regenschauer zu geraten. Wir können es aber niemals wahrhaftig wissen.
Selbst die alten Griechen konnten dies schon behaupten:

„Ich weiß nur, daß ich nichts genau weiß.“

Dies hatte Sokrates etwa 400 v. Chr. bereits gesagt.
Für uns hat er insofern recht, dass wir niemals genau wissen können, ob die andere Entscheidung nicht doch die bessere gewesen wäre.
Die wahren Möglichkeiten und Folgen liegen uns meist Verborgen, weil wir sie nicht genau sehen, hören oder fühlen können. Doch genau dies ist die eine Reise, auf die ich mich während meines Schreibens begeben habe.

Um zu erkennen, was man wirklich will, brauchte es vermutlich mehr als das reine Lauschen in sich selbst, oder das rationale Abwägen von Entscheidungen und Ihren Effekten. Vielmehr geht es darum, den Moment, das derzeitige Ereignis und die aufkommenden Gefühle richtig zu sehen, zu erfühlen und zu verstehen. Erst wenn man etwas richtig kennt, kann man Beurteilungen treffen über das, was einem richtig und falsch vorkommt, oder die Bauchentscheidungen verstehen, die man reflexartig trifft. Zwischen richtig und falsch wiederum kann nur die betreffende Person selbst unterscheiden, denn wie oben schon angeführt wurde sind wir ja alle „unseres eigenen Glückes Schmied.“.


Ich hoffe dies macht Lust auf mehr und ihr könnt es, wie ich, kaum abwarten, bis das Buch gebunden in euren Händen liegt!

 

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