Schmerz, Krampf, Aaaargh…

… riss mich immer wieder aus dem Schlaf. Meine Beine waren hart wie Blei, mein Po schmerzte und immer wenn ich mich strecken wollte, verkrampften meine Beine. Vielleicht hätte ich vorher doch etwas mehr mit dem ganzen Gepäck und Anhänger trainieren sollen… Sollte das nun während der ganze Fahrt so weiter bleiben? In den Nächten alle zwei Stunden aufwachen, nur weil mein Körper mir mitteilen möchte, dass ich tatsächlich noch zwei Beine und ein Gesäß habe? Vielleicht habe ich es auch etwas übertrieben, indem ich mich während der ersten Etappe direkt an mein höher gestecktes Ziel von bis zu 70 Kilometern am Tag orientiert habe. Knapp 65 Kilometer haben Woody und ich heute hinter uns gebracht. Etwa 30 davon ist er zwar gelaufen, doch sind diese für mich mit vollem Gepäck im Hänger und am Fahrrad, auch kein Pappenstiel gewesen. Dies sollte aber natürlich kein Grund sein aufzuhören. Ganz im Gegenteil, haben mich die Schmerzen und Krämpfe nur noch mehr angestachelt weiterzumachen. Woody hingegen hatte das ganze scheinbar überhaupt nicht mitgenommen. Er hatte so tief geschlafen, dass er sowohl von der Anstrengung am Tag zuvor, als auch von der nächtlichen Kälte, die während der Jahreszeit immer noch herrschte, wohl überhaupt nichts mitbekommen hatte. Die Temperaturen habe ich tatsächlich etwas unterschätzt, dachte ich mir, während ich mit dicker Fleece-Jacke und drei Paar Wintersocken an den Füßen in meinem Sommerschlafsack gehüllt, immer noch am frieren war.

Guten Morgen!

Die Zelttür geöffnet, stürmte Woody direkt raus und fing an sich auf dem gefrorenen Grasboden ein paar Minuten hin und her zu wälzen. Ich könnte ihm ewig dabei zusehen. Ich erinnere mich an einige Tage, an denen er dies im Park oder auf Wiesen tat, während andere Menschen ihn beobachteten und zuerst verdutzt anschauten, sich dann aber schnell daran erfreuten wie glücklich er zu sein scheint. Man kann in seiner Anwesenheit einfach nicht traurig oder miesepetrig sein – das funktioniert einfach nicht! Man muss einfach mitlachen, in Gedanken sich mitwälzen & -rekeln, sich daran erfreuen wie glücklich & losgelöst dieser wundervolle Hund Woodstock ist.

 

Der erste Morgen unterwegs

ein Käffchen am Morgen…

Ein Blick auf den Wassernapf von Woody erhascht, musste ich mit Schrecken feststellen, dass dieser gefroren war. So kalt hatte ich es nicht erwartet. Ich schmiss die Eisscheibe ins Gebüsch, füllte Woodys Frühstück hinein und erlaubte ihm nach einigen Tricks zu naschen. Ich setzte mich dick bepackt gegen die Kälte geschützt in die Tür meines Zeltes und sah Woody beim Fressen zu, während ich mir Gedanken über die heutige Etappe machen wollte. Meine Beine schmerzten immer noch, sodass ich zeitgleich versuchte diese etwas durch massieren und ausschlagen zu lockern. Heute lasse ich es etwas entspannter angehen…, dachte ich mir, nicht wissend, dass wir heute wieder auf unsere 65 Kilometer kommen würden. In dem Moment, während ich aufstand um mir einen Kaffee zu kochen, brach die Sonne durch die dicke Wolkendecke und lies den Nebel des Rheins ein wenig schimmern & verblassen. Entspannt auf den Rhein blickend, genoss ich meinen Kaffee und entschloss, dass ich mir heute Nacht einen Platz mit einem noch schöneren Ausblick suchen würde, nichts ahnend, dass es der Abend und die damit verbundene Nacht sogar wesentlich angenehmer, wärmer und flauschiger werden würde, als angenommen. Dazu aber später mehr. Man soll den Abend ja bekanntlich nicht schon vor dem Frühstück loben, oder wie ging das doch gleich? So oder so ähnlich zumindest.

 

der perfekte Platz zum Frühstücken

Die Sachen gepackt, beschloss ich einen schönen Platz am Rhein zum Frühstücken zu finden. Nach nur wenigen Kilometern waren die Schmerzen vergessen und wir konnten einen kleinen Strand durch einige Hecken und Büsche entdecken, der geradezu danach schrie befrühstückt zu werden. Das Fahrrad und den Anhänger an einen Baum angelehnt, trugen wir gemeinsam alle benötigten Utensilien für unsere Entspannungs-Frühstücks-Session an das Ufer des Rheins und fingen an die Sonnenstrahlen genüsslich einzufangen. Ich hätte nach der Wetterprognose nicht gedacht, dass es bereits am zweiten Tag unserer Tour so viel Sonne und vor allem auch etwas Wärme gibt. Immerhin war es einige Tage zuvor noch -15 Grad Celcius, sodass ich den ursprünglich geplanten Starttermin vom 6. auf den 23. März ’18 verschieben musste.

Woody und das Wasser

 

Unabhängig von Temperaturen und Wetter sprang Woody natürlich wie immer direkt ins Wasser und war so putzmunter, als hätte er den gestrigen Tag vollständig im Anhänger verbracht. Wie schafft er das nur… ständig so eine Energie zu haben, andauernd unter Strom zu sein, diese unersättliche Gier nach Abenteuer, Action & Aufgaben – und das alles hechelnd lächelnd. Irgendwann wird solchen Hunden Ritalin verschrieben werden, dachte ich und musste bei dem Gedanken, wie Woody sich wohl auf Ritalin verhalten würde laut loslachen. Selbst dann wäre er noch Aktiver als 99 von 100 anderen Hunden seiner Art, das steht fest! Nach einiger Zeit, dem ein oder anderen Kaffee, wenigen Bananen & vielen Scheiben Brot mit Nutella oder Käse, wollten wir uns nun weiter auf den Weg gen Westen machen – Richtung Landesgrenze NL/GER. Ob wir die Niederlande heute wohl schon erreichen? 

in Socken fährts sich recht entspannt

Nach einiger Zeit auf dem Rad wurde es sogar so warm, dass ich mich entschloss meine kurze Hose auszupacken und mir bei meiner Fußbesohlung etwas einfallen lassen wollte. Da ich nur meine Winterboots eingepackt hatte, konnte ich nicht anders, als auf Socken weiterzufahren. Für Schuhe war es einfach zu warm. Außerdem sind meine Füße schon immer meine angeborene Klimaanlage gewesen. Bis zu gewissen Temperaturgrenzen konnte ich das ganz gut ausnutzen. Wenn mir zu warm wurde, musste ich einfach meine Schuhe und Socken ausziehen und kühlte gefühlt direkt um zehn Grad ab. Wenn mir jedoch kalt war, musste ich entweder nur einen kleinen Snack essen und/oder dicke Socken anziehn. Schwups wird mir warm. So konnte ich mich auch ganz gut durch die letzte Nacht retten und hatte es mir für die kommenden vorgenommen: Socken an & Essen, bis ich warm bin – der Appetit kommt nach dem Hunger und Appetit habe ich immer. 

 

Alles am/im/um-den Hänger! Geiles Teil!

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt und auch schon in den Vorbereitungen lesen konntet, habe ich seit dem Anfang dieser Etappe keinen Rucksack mehr auf dem Rücken. Für diesen habe ich ziemlich schnell eine Lösung gefunden, sodass ich ihn an die Vorderseite des Anhängers klemmen konnte. Mit diesem Petego Comfort Wagon lässt sich echt einiges anstellen & ich bin sehr gespannt darauf, welche weiteren Ideen, die ich bereits habe, sich hierfür noch realisieren lassen. Eine davon handelt von einem Kühlsystem für das Innere des Hängers und somit für Woody. Das hat den Hintergrund, dass ich auch bei höheren Temperaturen unterwegs und flexibel sein möchte. Ein anderes handelt von einer klappbaren Tischfunktion; und auch einige andere Einfälle, die aber alle noch etwas unausgereift sind und im Laufe der nächsten Monate & je nach monetären Möglichkeiten angegangen werden.

Das Hunde-Fahrrad-Ketten-Sicherungs-Dingsda

Nach einigen weiteren Kilometern mussten wir unseren Proviant wieder auffüllen. Hierfür habe ich die von mir in jahrelanger Tüftelei entworfene Hunde-Fahrrad-Ketten-Sicherungs-Dingsda benutzt, damit mir bloß niemand meinen größten Schatz stiehlt! Immerhin schöpfe ich einen Großteil meiner Kraft aus der Energie und Stärke, die Woody auf mich abstrahlt. Ich bin also mal gespannt, wann die ersten Fälschungen auf den Markt kommen werden…

love, peace & harmony

Ansonsten verlief die weitere Fahrt überaus sonnig, entspannt und unglaublich angenehm. Aber seht selbst. Hier möchte ich ein paar Bilder für mich sprechen lassen, denn über die Abendliche Begegnung mit tollen Menschen, Bier & Essen, sowie mein Nachtlager werde ich im Anschluss noch genug berichten.

Weitblick!
Woody & the road
Vogelweit!
ein paar Schiffe hier…
… und ein kleines Pony dort.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Auszug der Fotos, die ich geschossen habe. Ich bin noch am Rätseln, Überlegen & Suchen, wie ich eine geeignete Galeriefunktion in meinen Blog implementieren kann. Da werden dann aber sicher all meine Fotos mit jeweiliger Beschreibung und einem entsprechendem Titel hinzugefügt.

Boßeln, Bier & Bollerwagen

Nachdem wir wieder einmal über 60 Kilometer an diesem wunterschönen Tag hinter uns gebacht haben, war es gegen 18 Uhr an der Zeit, einen geeigneten Zeltplatz für unser Nachtlager zu finden.  Da für Campingplätze zum einen das Budget und zum anderen auch der Reiz fehlte, sollte es mal wieder ein Ort zum Wildcampen werden. Irgendwo zwischen Rees und Emmerich fuhren wir durch kleine Siedlungen und an Feldern & Bauernhöfen vorbei. Woody hatte mittlerweile für Heute seinen Soll getan, indem er mal wieder tapfer und wunderbar über 30 Kilometer mitgelaufen war. Auf einem schmalen Feldweg hörten wir aus einiger Entfernung Musik und lautes Gelächter. Etwas näher, konnte man erkennen, dass es sich um eine Gruppe gut angetrunkener Männer handelt, die einen großen, mit Bierflaschen und Musikradio beladenen Bollwerwagen hinter sich herzogen.

Hey du! Komm her & schnapp dir ’n Bier!

Bier macht einander bekannt

Gesagt, getan. Ich drehte mit meinem gefühlt, 50 Meter langen Fahrrad-Bus in einem grob geschätzt 100 Meter großen Radius, wobei es wahrscheinlich bei beidem eher eine 0 zu viel hinzugedacht war, und schnappte mir ein Bier. Direkt kamen einige von Ihnen zu mir und fragten mich, wohin ich des Weges sei. Ich erzählte Ihnen, dass ich mich auf der Fahrt zur Nordsee befinde. Auf die Frage Wo pennst ’n du dann?, antwortete ich nur, dass ich mir gerade ein Plätzchen für unser Zelt suchen wollte. Unser? – Woody war so ruhig und entspannt im Anhänger geblieben, dass sie wohl an einen Gepäckanhänger gedacht und ihn dabei gar nicht bemerkt hatten.

auf dem Weg zum Hof!

Ich drückte einem von Ihnen den Lenker in die Hand und sprang nach hinten um Woody aus seinem rollenden Häuschen zu holen. Seine Stimmung schlag natürlich direkt um. Menschen! Juhu! Alles tolle Menschen! Das bedeutet viele Hände zum streicheln! Yipii! Woody wuselte von links nach rechts, zu dem einen, zum anderen und zu jedem überhaupt, am liebsten zugleich. Johannes, der einer von Ihnen war, hatte mitbekommen, dass ich nicht so recht wusste, wo ich denn heute schlafen will. Dann pennst du eben bei mir! Ist doch klar! – Und vorher nimmst du dir jetzt erstmal noch ein Bier und kommst mit uns mit! Ich ging also Ihren weg mit und war etwas verdutzt, als sie anhielten um einen Holzball aufzuheben und mich baten ihn nach vorne zu rollen. Boßeln! So nennt sich das Spiel. So wie ich das verstanden habe geht es beim Boßeln darum in zwei Teams, jeweils einen Holzball so weit wie möglich eine festgelegte Strecke – meist eine Straße – nach vorne zu rollen und immer dort weiter zu machen, wo er liegen geblieben war, sowie möglichst stark betrunken zu werden. Klingt komisch, ist aber so. Und beim Biertrinken mit anderen macht ja so einiges komisch erscheinende eh immer mehr Spaß.

Würstchen, Brötchen, Ketchup & Senf!

Nach weiteren, etwa 200 Metern kamen wir dann zum Hof von Arndt, der in der Ecke eines Schuppens eine Art „Schützenvereins-Clubhaus“ eingerichtet hatte. Dort waren einige Bierbänke & Stehtische, ein großer Würstchenkocher und ein sehr alt & rustikal wirkender Kicker aufgebaut. Gegen die bittere Kälte gab es eine Gasheizung und als Wände mussten zwei aufgehangene Plastikplanen dienen.

der Kicker!

Nachdem ich Woody auf einem Handtuch in der Ecke gefüttert hatte und sich ablegen lies, begab ich mich natürlich direkt an die Würstchentheke und bediente mich ausgiebig getreu dem Motto mi casa es su casa. Es war herrlich. Auch wenn ich mittlerweile sehr selten anderes Fleisch als Hühnchen oder sonstiges Gefieder esse, war es eine Wohltat sich nicht selbst versorgen zu müssen und zudem toll etwas warmes zu essen. Wir tranken weiterhin einige Bier, zockten am Kicker, lachten und sprachen über alle möglichen Themen, die einem im angetrunkenen Kopf so in die Gedanken kommen. Natürlich wollten alle auch meine Geschichte und Motivation hören. Ich erzählte ausgiebig und begeistert von meiner Unternehmung, meinem Buch, meinem Blog, dem Start meiner Tour gestern, den noch vor mir liegenden Etappen und auch über das, was in den nächsten Monaten & Jahren geplant und gewünscht ist. Norwegen & Schottland. Da will ich irgendwann hin. Bis ganz in den Norden! – Mit dem Fahrrad? – Natürlich! Und mit Woody an meiner Seite! 

kurz mal ne Wand bauen

Ich konnte förmlich spüren, wie sie das zum einen begeisterte, jedoch auch ihre Blicke sehen, die so schienen, als würden sie mich für verrückt halten. Vielleicht lag das aber auch nur am Alkoholpegel, der zum Teil mittlerweile so hoch war, dass einer von Ihnen versuchte sich an der Plastikplane anzulehnen und samt dieser auf den harten Boden fiel. Mit ein paar Schrauben und wackelnden Beinen wurde die Plane aber ziemlich fix repariert. Auf dem Land ist man eben einfach gestrickt, dachte ich mir und musste sofort an meine Heimat denken. Ich komme zwar nicht aus solch einem kleinen, drei-Bauernhof-großem Dorf wie dieses es ist, jedoch bin ich ein großer Fan von einfachen und unkonventionellen Lösungen. Mir schoss direkt der Tag in den Kopf, an dem ich meinen Gepäckträger an mein Fahrrad geschraubt hatte. Kabelbinder hier, ein paar neue Schrauben dort und et voilà, fertig ist das Zelt- & Sonstiger-Kram-Befestigungs-Moped.

Woody am dösen in der Ecke

Ich unterhielt mich etwas mit meinem Host für die Nacht, Johannes, der im Vergleich zu den anderen, sehr Jung war. Ein 18-Jahre alter junger und interessanter Mensch, der eigentlich aus dem norden Deutschlands kommt und hier im Kreis Kleve sein Freiwilliges-Ökologisches-Jahr im Naturschutzzentrum Bienen absolviert. Er erzählt mir von seiner Begeisterung für Tiere aller Art und dass er morgen mit einem Freund einen Vogel und Molch finden möchte. Warmherzig bot er mir an mitzukommen. Erschöpft von der gestrigen und heutigen Etappe, hatte ich allerdings gar keine Kraft mehr an den morgigen Tag zu denken und verwies darauf, das ich es gerne morgen spontan entscheiden würde. Am Tag darauf habe ich mich dann glücklicherweise dafür entschieden, worüber ich auf der Nächsten Seite ausgiebig erzählen werde. Er erzählte mir von seinen Erlebnissen in Norwegen und ich war sehr begeistert und erstaunt von seinem Wissen über die Tierwelt.

Links Johannes, rechts Arndt – vor dem Clubhaus

Ich erinnerte mich an die Entstehungsphase von Bike-Out und die Zeit, in der ich Tag & Nacht an meinem Buch geschrieben hatte. Während diesem Epoche meines Lebens im Juli/August 2017, habe ich mein bisheriges Leben, meine Wünsche & Träume, das was ich wirklich will Stunden-, Tage-, Wochenlang hinterfragt & reflektiert. Das Resultat war mein bisher halbfertiges Buch, welches Ihr auf der Seite Die Suche… bereits anlesen könnt, sowie dieser Blog und das dahinter stehende Projekt. 28 Jahre, eine schmerzhafte Trennung & Unmengen an Grübeln hat es gebraucht bis ich erkannt habe, was meine Berufung oder Bestimmung zu sein scheint. Johannes hat das nicht nötig. Der weiß, was er will, dachte ich. Die Art des Erzählens, das Funkeln in seinen Augen, wenn er über seine Begegnungen mit und Fotos von Steinkäuzen, Schleiereulen, Kreuzottern, Insekten und vielen weiterem Getier berichtete war unglaublich inspirierend und berührend zugleich. Ich glaube, dass viel zu wenige Menschen sich wirklich selbst so gut kennen, um zu wissen was man eigentlich will, was man gerade wirklich braucht, oder auch wozu man sich berufen oder bestimmt fühlt. Diejenigen, die das Wissen, so wie Johannes, sind meiner Meinung nach der wahren Glückseligkeit sehr nah. Was oder worin diese liegt, habe ich selbst versucht zu erfassen. Wann oder ob ich diesen prozessierenden Zustand genau gefunden habe, wird vielleicht das Ende meines Buches irgendwann zeigen. Ich fühle mich diesem jedoch schon sehr nah. Und dennoch weiß ich, dass ich noch einen sehr weiten Weg vor mir habe, meinen Fahrrad-Ausgang nehmen zu können und mich Vogelfrei zu fühlen. Bis dahin jedoch, werde ich hoffentlich viele weitere solche kleine Touren mit Woody an meiner Seite unternehmen und Inspirationen sammeln.

Irgendwann am späten Abend & nach weiteren zwei bis vier Bieren – es war sicherlich schon 22:30 Uhr – wollten wir mit unseren Drahteseln aufbrechen. Aber nicht bevor wir ein schönes Gruppenfoto gemacht haben! Ich trommelte die Überbliebenen zusammen, weckte Woody, dem das wohl gar nicht passte, jedoch auch nicht fehlen durfte und platzierte uns auf die Bierbank. Say: Cheeeeeeeeeese! Ein Abend an den, & Menschen an die ich mich sehr gerne erinnern werde.

der Rest der Truppe

Nachdem Johannes, Woody & ich noch kurz zu einem Supermarkt gefahren waren, radelten wir einige Kilometer durch die Nacht zum Naturschutzzentrum. Wir parkten unsere Fahrräder & Woodys Trailer und gingen die Treppe des urigen & wunderschönen Gebäudes in den Schlafsaal hinauf. Nach einigen kurzen Worten, Zähneputzen & Waschen fielen Woody & ich direkt in die Koje und waren im Nu eingeschlafen. Ein toller Tag mit sonnigem Kurze-Hose-Wetter, gastfreundlichen & herzlichen neuen Bekanntschaften und einem mit Würstchen & Bier gefüllten Bauch ging zu Ende. Gerne mehr davon!, waren meine letzten Gedanken, an die ich mich erinnern konnte. Heute Nacht werde ich keine kalten Füße haben.


Wie es weiterging erfährst du hier: (Tag 3 – Link kommt bald)